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Broschüre: Ausbildung zum Therapeuten/Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstsein.

Ausbildung zum Therapeut/Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstsein
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Hier der Song zur Ausbildung und zu den Seminaren.

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Berichte aus dem Innern

 

Das Leben in mir sehnt sich nach mir und schreibt sich auf wunderbare Weise selbst.

 

Angefangen hatte meine Entscheidung, die Ausbildung bei Norbert zu beginnen, mit einem Blick in die Ausbildungsbroschüre, die mich in ihren Bann zog, die Inhalte und die Fotos sprachen mein Innerstes sehr an, es war und ist mein Herz, welches dafür schlug und ganz tief in mir wusste ich, das wird richtig gut!

 

Da war der Wunsch etwas für mich zu tun, Zusammenhänge zu erkennen und mein damaliges Leben, dass ich als schwer empfand zu verändern, mir fehlte die Leichtigkeit und die Freude, es gab jede Menge Unfrieden, Neid und Konkurrenz in mir und dementsprechend auf meinem Arbeitsplatz. Ich wollte keine selbsterschaffenen Dramen mehr in meinem Leben, das Material hatte ich selbst dazu geliefert und gespürt, wie viel Kraft und Energie mich das kostete. Ich hatte genug von Fremdbestimmtheit und insgeheim wünschte ich mir ein Leben in Selbstbestimmtheit und Freude und ich spürte, dass ich mich immer mehr zurückzog. Ich hatte das Vertrauen in mich und in die Menschen verloren, insbesondere das Vertrauen in Männer. Ich war unterwegs und war doch nirgendwo und irgendwo, ich wusste nicht mehr, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. 

Ich spürte, dass ich über Neigungen und Fähigkeiten verfügte, wusste doch nicht, was ich mit ihnen anfangen sollte, ich lenkte mich von mir selbst ab und suchte im Außen nach Ablenkung und Geschehnissen, ich stürzte immer wieder in die gleichen Muster und suchte den Kick im Außen. Auf der Suche nach Liebe, Anerkennung und Wertschätzung im Außen, um mich aufzuwerten. Mein Selbstwert und meine Würde waren im Eimer und ich empfand mein Leben als gescheitert. 

 

Ich schwang eher nach unten als nach oben, ich fühlte mich ausgebrannt und leer, meine Augen waren in leblosen Glanz eingebettet. Damals war mir das alles noch nicht bewusst, ich wusste nicht, was mit mir los war, ich spürte nur, dass ich mich nach einer Veränderung sehnte. 

Ich hatte das Gefühl, vor einer Weggabelung zu stehen, ich mutierte zu einem Menschen, der ich gar nicht sein wollte und die Selbstliebe war irgendetwas, von dem ich schon einmal gehört hatte, alle redeten davon doch ich wusste nicht mehr, was das war, ich erinnerte mich nicht mehr, ich hatte es vergessen, die Verbindung zu mir war abgerissen und der Leidensdruck zu groß! 

Ich wusste damals nicht, wohin es führte, heute weiß ich, immer zu mir selbst und so ließ ich den Dingen ihren Lauf und sie nahmen ihren Lauf.

Tief in meinem Innern wusste ich, dass es an der Zeit war, eine andere Geschichte zu schreiben mit einer komplett neuen Besetzung und zwar meiner eigenen. Es fühlte sich an, wie wenn die Raupe sich zum Schmetterling entpuppen wollte, um Licht in das Dunkel zu bringen.

Ich wollte etwas für mich tun und mich um mich kümmern und da das Interesse und die Neugierde da war, mich und die Menschen in ihrer Tiefe ergründen zu wollen und der Wunsch, dies an andere Menschen weiterzugeben, meldete ich mich an. Damals hatte ich noch das Helfersyndrom, welches sich jedoch während der Ausbildung zum Erkennen gab und sich mir in aller Ehrlichkeit zeigte. Und so lernte ich zwischen Mitleid und Mitgefühl zu unterscheiden und das wahre Hilfe, Hilfe zur Selbsthilfe ist und ich mich mit dem Helfersyndrom über das LEBEN stelle. Ein arrogantes und klein machendes Unternehmen, welches nicht dem LEBEN dient.

 

Es gab für mich anfangs hundert Ausreden, warum es gerade jetzt nicht passte, doch gab es wiederum hundert Wege es doch zu tun. Ich entschloss mich, zu springen und heute weiß ich, wie es sich anfühlt, den Ruf des Herzens nicht zu überhören und ihm zu folgen.

 

Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne der mir hilft und mich beschützt, in meiner Wahrheit ein wahres Zitat von Hermann Hesse.

Ich schreibe hier von meinen Wahrheiten die ich für mich auf dem langen, oft holprigen Weg für mich herausgefunden habe, es gibt viele Wahrheiten und jeder hat sein Recht auf seine ureigenen Wahrheiten. 

 

Und so bin ich auf-gebrochen, wie die Bucheckern, die mit einem zaghaften Geräusch auf der Erde landen und ihren Kern enthüllen, anfangs noch etwas scheu und ungelenk, doch damals entstand ein Riss, der nicht mehr zu kitten war und es wurde leichter, mein Herz, welches durch Verletzungen und Kränkungen sich allmählich verschlossen hatte und das wie durch einen festen Griff umschlossen wurde, wollte sich ausdehnen, wollte dem festen Umklammern entrinnen und seinen festen Griff lockern. Da war die Herzensstimme, die mit mir sprach und sich Befreiung wünschte.

Meine Reise führte mich in die Ferne und doch immer näher zu mir nach Hause. 

So habe ich mich in den Zug gesetzt, damals habe ich Platz genommen, gegen die Fahrtrichtung und bewegte mich in eine mir noch unbekannte Richtung. 

 

„Eröffnungsseminar“, der Name in meiner damaligen Wahrnehmung jagte mir eher Angst und Widerstand ein, als Vertrauen und Hingabe.

Mich zu öffnen, die Türen aufzumachen, die doch fest verschlossen waren, mich in meinen Befindlichkeiten zu zeigen, diese Gedanken erzeugten jede Menge Stress in mir, unbekannte Menschen teilhaben lassen an meinem Leben, da war eine große Angst vor Be-und Verurteilung und der Gedanke, wenn die mich richtig kennenlernen, liebt mich sowieso niemand mehr und dann hab ich`s wieder mal vermasselt und außerdem, bin ich ja sowieso nicht liebenswert so wie ich bin und gut genug bin ich ja sowieso nicht. Ich könnte ja auch die Maske aufsetzen und besonders toll und cool erscheinen, das hatte ja auch in der Vergangenheit gut geklappt. Oder sollte ich alles auf eine Karte setzen und mich so zeigen, wie ich bin. Doch: wer bin ich? Und wenn ich drohe, mich zu verlieren, was bleibt dann noch von mir übrig? 

 

Ich startete die Ausbildung bei Norbert, die spannend, gefühlsbetont, spürbar, begreifbar, berührend, bewusstseinsöffnend, heilsam, herzöffnend und verändernd ist, wenn ich in die Bereitschaft gehe, es bedurfte Mut und Vertrauen. Es ging immer um den ersten Schritt und den nächsten, nichts mehr und nichts weniger. Ich durfte auch mal stehenbleiben oder wieder rückwärtsgehen, durchschnaufen, um dann wieder nach vorne zu gehen. 

Ich erfuhr, dass ich mein Tempo selbst bestimmte, es gab nie einen Druck von außen, nur der, den ich selbst fabrizierte. Ich erführ das erste Mal in meinem Leben, dass ich SEIN durfte, um nichts anderes ging es, allzu lange war ich weg gewesen, nicht präsent, entweder mit den Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft, JETZT begann ich eine Reise in mein DASEIN.

Ich spürte wie es sich anfühlt, in einer liebevollen und vertrauten Atmosphäre mir Raum zum Öffnen gegeben wurde, den ich annehmen durfte oder nicht, es lag in meinen Händen! 

 

Als ich am ersten Seminarort ankam, war dieser von hohen und majestätischen Bergen umgeben und eingebettet, und mir kam der Gedanke: Es wird steil bergauf gehen und auf wieder hinab. Magst du am Fuße des Berges verweilen oder die Gipfel erklimmen und deine Höhenangst spüren. Dies machte mich nachdenklich.

Ich lernte anhand zahlreicher Übungen das Fühlen längst verdrängter Gefühle, ich spürte und fühlte, ich fühlte und spürte. Ich begegnete einer Bandbreite von Gefühlen, von welchen ich nicht die geringste Ahnung hatte, dass sie auch in mir waren. Ich wurde mir langsam bewusst, wie viel ich von mir gewiesen hatte, abgespalten und sich nach meiner Annahme sehnte und das Wegdrücken nicht funktioniert, da mich alles im Leben wieder einholt, was noch nicht geheilt wurde. Ich durfte bejahend fühlen… Und ich spürte die heilende Wirkung von Meditation, Lichtarbeit und Musik!

Ich erkannte ich, wie sehr ich mich von äußeren Umständen abhängig gemacht hatte, wie sehr mir daran lag, wie andere mich sahen und die Tore für meine Innenschau begannen sich zu öffnen, Spalt für Spalt, und ganz nebenbei war da jemand, der seinen Kopf hereinstreckte und allmählich erschein ich.

 

So wurde ich langsam wacher und aufmerksamer. An den Abenden fiel mir das Einschlafen nicht sehr leicht, ich hatte allzu lange geschlafen und nun war es an der Zeit, lang unterdrückte Gefühle zu fühlen, einmal der Prozess in Gang gesetzt, wollte dieser nicht mehr aufgehalten werden, und tief in meinem Innern wusste ich, jetzt gib es dein Zurück mehr, so wie sich mein Zug in

Bewegung setzte, war ich bewegt und berührt, von dem wie ich mich erLEBte, von dem intensiven und machtvollen Gefühl der Gefühle. Da war der Wunsch mich als Ganzheit zu erfahren, ich erkannte, dass ich nur einen Bruchteil von dem lebte, was mich ausmachte und ein Schatten meiner selbst war und erkannte ganz nebenbei, dass es meinen Schatten waren, die große Schätze enthielten, sie mussten nur gehoben werden. 

Ich blickte in mich hinein, holte die Anteile in mir hervor, die ich nicht anschauen wollte. Ich begegnete meinem inneren Kind, welches endlich gesehen werden wollte, nicht mit meinen körperlichen Augen, sondern mit dem Herzen, welches ihm Trost und liebevolle Zuwendung spendete und welches weiter wurde während ich die Augen schloss. 

Ich wurde mir der Überlebensstrategien meines inneren Kindes bewusst, dass nicht leben wollte, sondern ihm ging es vordergründig ums überleben, da es damals von anderen abhängig war.

 

Ich erlebte eine sehr intensive Zeit des Fühlens und lud Gefühle ein, endlich da sein zu dürfen, mit der Bitte um Veränderung und mit den nötigen Wegweisern zu dem Weg in die Liebe. In meiner großen Phantasie gab ich meinen diversen Gefühlen Gesichter und Farben und ich gestattete ihnen das erste Mal in meinem Leben bei mir zu verweilen, manchmal saßen sie am Küchentisch und manchmal begleiteten sie mich auf meinen Spaziergängen. Ich erkannte und spürte, dass sie von selbst gingen, ich musste sie nicht mehr wegschicken, da ich spürte, wenn ich sie intensiv gefühlt hatte, sie plötzlich weg waren. Ich staunte über dieses Erleben meiner selbst wie ein Kind, das sich allmählich freier fühlte, sich freischaufelte wie ein Maulwurf der mit seinen Grabekrallen sich stückchenweise den Weg nach oben zum Licht bahnte.

Ich fühlte wie die Tränen die Mauern befeuchteten, die ich um mich herum gebaut hatte und sie somit zum Einsturz brachten. Ich lernte, in Liebe zu weinen und die Tränen nicht zu verdammen.

 

Ich erlebte die Auseinandersetzung und die Integration meines inneren Kindes. Ich lernte mein Ego kennen, welches mit Zähne zeigendem Anblick den Weg zu Frieden und Liebe versperren wollte, sich die Hände rieb und ein selbstzufriedenes Lächeln aufsetzte, mir seine Hand entgegenstreckte, wenn ich ihm abermals seinen Argumenten erlag, die vielversprechend und mir vertraut waren. Ich lernte ganz allmählich mich zu beobachten und erkannte, wann das Ego mit verheißender Stimme erklang und ich lernte den Entscheider kennen, ihn zu aktivieren, der selig dahin schlummerte und ich hörte die Stimme des Friedens und der Liebe, die mich aus meinen gewohnten Mustern wohlwollend herausführen wollten. Ich erlebte, dass ich nicht meine Traurigkeit, meine Wut, meine Scham und meine Schuld bin und dass ich immer das bekomme, worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke oder es ablehne, dadurch gebe ich ihm eine enorme Macht und ziehe es in mein Leben. 

 

Ich konnte spüren, wie Körperempfindungen Gefühle und Gedanken erschaffen und begriff, dass alle Erfahrungen in meinem Körper gespeichert sind und durch die Entspannung in der Meditation gelöst werden können und ich wurde zusehends entspannter und lockerer.

Ich schaute die auf die Unvollkommenheit in mir, die Unvollkommenheit anderer Menschen und mir wurde bewusst, dass ich voraussetzte, dass andere vollkommen sind, während ich es doch auch nicht war und bin.

 

Ich konnte spüren, wie sich Vergebung anfühlt und wie sich mich sanfter macht und dass sie bei mir anfängt, mit meiner Vergebung zu mir selbst und sich so auf alle anderen Menschen ausdehnt und gelangte so auf das Schauen meiner Unschuld auf die anderer. Ich erlebte wie es friedlicher und stiller wurde wie sich so ein innerer und äußerer Frieden einstellt, wenn ich mit mir selbst im Frieden bin. 

Ich verliebte mich in meinen Morgenspaziergang, der mich einlud, Dinge mal anders zu sehen, anders zu schauen und mir meiner trennenden Gedanken bewusst zu werden und zeigte mir spielerisch, wie ich mir somit meine eigenen Begrenzungen auferlegte. Da war ein begrenzter Geist, der nicht in einem selbstgemachten Gefängnis verharren wollte, er wollte frei sein und sich dehnen, ohne Begrenzungen sein. Mit meinen trennenden Gedanken schnitt ich mir ins eigene Fleisch…und das tut weh!

So bin ich zum objektiven Beobachter meiner selbst, den Menschen und der Welt um mich herum geworden, dadurch ist mehr Einheit entstanden. Das fühlt sich friedlicher und liebevoller an.

 

Ich lernte meine Gedanken anzuschauen und sie auch wieder loszulassen; in Dankbarkeit und Annahme und mir wurde bewusst wie oft ich be- und verurteilte, am meisten mich selbst. Lange dachte ich, so darf ich doch nicht denken, wenn ich so denke, mache ich mich schuldig. Ich erlebte, wie durch Gedanken Gefühle entstehen und das Gedanken nur Illusionen sind, Hirngespinste, nicht existent, ich lernte mit neuen Augen zu sehen, das Leben verlangte von mir Position für mein Erleben zu beziehen und die volle Verantwortung dafür zu tragen. Ich durfte mir anschauen und spüren, in welchen Bereichen meines Lebens ich die Verantwortung für meine Gedanken abgab und noch nicht übernommen hatte und wo ich mich von anderen in Gedanken trennte. 

Ich erkannte, wie ich mich verbog und Klimmzüge machte, nur um zu gefallen, durch Leistung Lob einzuheimsen und besondere Beziehungen zu haben und vor allem lieb und nett zu sein, nicht allzu oft Nein zu sagen, weil das ja von mir erwartet wurde, bzw. ich dachte, ich müsste diese Erwartungen erfüllen.

 

So kam ich langsam meinen Tricks auf die Schliche, und trickste mich immer nur selbst aus und bremste mich dadurch. Ich habe mich beobachtet, wann ich Anerkennung, Liebe und Wertschätzung im Außen suche, und mich somit verstelle. Das fühlt sich unecht an, so ergründete ich die Beweggründe und Motive, die mich zu solch einem Verhalten führten und die in der Kindheit entstanden sind. Und so lernte ich meine größte Angst kennen, nicht geliebt und nicht gesehen zu werden. 

Ich war dabei, mich zu zerlegen, bis nichts mehr von mir übrigblieb, mein kleines SELBST werde ich verlieren, ich werde mich neu zusammensetzen, so erlebte ich mich. Ich wusste nicht mehr, wer ich war. Ich verglich mich mit einer Schlange, die sich häutete oder mit den Bäumen, die im Herbst ihre Blätter verloren, um nackt dazustehen, damit sie sich neu kleiden im kommenden Frühling. Wie das dann wohl aussehen würde, davon hatte ich keine Ahnung, ich spürte nur, dass es anders werden würde.

 

Eine der ersten spürbaren inneren Veränderungen, die sich im Außen zeigten war das Erlernen des Nein Sagens, dadurch habe ich mich nicht immer beliebt gemacht, doch ich bleibe mir dadurch treuer, wenn dies meiner Wahrheit nicht entsprach, ich lernte zu gehen, wenn ich nicht mehr bleiben wollte und wurde authentischer gegenüber mir selbst, so fühle ich mich wahrhaftiger und gebe mir immer mehr von meiner Würde zurück. Und da – zack – schon wieder ein Gedanke: du wirst zum Egoisten, oh nein, Egoist wollte ich auf keinen Fall sein! Ich erkannte, dass Selbstliebe kein Egoismus ist und fühlte den Unterschied. Es war einer der ersten Schritte hin zu meiner Akzeptanz und Annahme, ich war im Einverständnis mit mir und auf dem Weg mein LEBEN wahrer zu leben. Und ich machte mich weniger abhängig von der Liebe im Außen und nebenbei fühlte sich das richtig gut an!

Ich fing an mehr Zeit mit Menschen, die mir guttun zu verbringen und habe die Erfahrung gemacht, dass viele nicht mehr in mein Leben passen und wie von selbst weggeblieben sind, ja in gegenseitiger Übereinkunft, in Dankbarkeit für die Schritte, die wir gemeinsam gegangen sind. Dafür haben sich neue Türen geöffnet.

 

Ich bin sensibler gegenüber den Dingen geworden, die mir Freude machen und welche mir keine machen, ich habe meine Kreativität, meine Liebe zur Bewegung und meine Liebe zum Schreiben wiederentdeckt und kann mir selbst ein guter Gesellschafter sein und werde mir meiner wahren Natur, meinen inneren Gaben, meiner Neigungen und Fähigkeiten immer klarer bewusst und bin auf deren Spur, im Umtausch gegen den Fernseher, den ich nicht vermisse.

Ich suche mir bewusst Hörspiele oder Filme im Kino aus und höre weniger Nachrichten, zumindest nicht am Morgen und vor dem schlafen gehen, dies habe ich eingetauscht gegen nährende Literatur oder Meditationen, die ich mir anhöre. Ich verbringe viel Zeit in der Natur, die mich sehr inspiriert und eine wohltuende und heilende Wirkung hat. Das ist Lebensqualität geworden, die ich nicht mehr missen mag und hat eine deutlich spürbar, höhere Frequenz, damit stimme ich mich in den Tag ein und bereite mich auf die Nacht vor. 

 

Hilfe anzunehmen, fiel mir überhaupt nicht leicht, Hilfe anzunehmen, bedeutete für mich Schwäche zeigen, heute fühle ich, dass wirkliche Schwäche zeigen, Stärke bedeutet. Früh hatte ich mich entschlossen, alles mit mir selbst auszumachen, da ich oft zu stolz war und mir es nicht wert war, Hilfe anzunehmen, hinzu kam, dass ich Jahrgang 62 bin und die Emanzipationswelle und die Tatsache, dass ich als Mädchen auf die Welt kam, mich geprägt hatten, ich wollte beweisen und beeindrucken, dass „Frau“ das auch alleine kann und schaffen muss. Mit diesen Gedanken, schaffte ich mich und das Beindrucken löste einen enormen Druck aus, den ich mir selbst auferlegte.

Heute frage ich öfter um Hilfe, manchmal tu ich mir noch „schwer“, doch ich bleib dran. Ich setzte mich jedoch nicht mehr so unter Druck, das Thema so schnell wie möglich „loszuwerden“, denn wenn ich krampfhaft und verbissen versuche, dies loszulassen, halte ich es noch fester und ziehe es in mein Leben und habe somit nicht die Hände frei. Ich vertraue mehr darauf, dass noch einiges geschehen wird, wenn ich dafür reif bin, der Apfel am Apfelbaum braucht dies auch um zu wachsen und zu reifen, um nicht zu früh vom Baum zu plumpsen. 

Ich bin in den Genuss wunderschöner Meditationen gekommen, die mich meinem SEIN näher gebracht haben. Ich bin viel entspannter und ruhiger geworden. 

 

Durch die Spaziergänge in der Natur, habe ich gesehen, dass Augenblicke, Gedanken entstehen und vergehen, das alles im Wandel ist, dazu eignen sich das Beobachten der vier Jahreszeiten, nichts bleibt wie es war, wir unterliegen dem Gesetz der Veränderungen und doch ist da eine Sehnsucht nach Beständigkeit, ich konnte für mich, in meiner Wahrheit herausfinden, dass diese Beständigkeit nur in meinem Innern, in meinem Geist zu finden ist, eine lichtvolle und liebevolle, das ist das Einzige, was Beständigkeit hervorruft. Auf all den Wegen, die ich zurücklegte, habe ich mich entfernt und bin mir näher gekommen. Und bin ich mir selbst fern und weit von mir entfernt, ist der Kanal zu mir und anderen verstopft und ruft Einsamkeit in mir hervor und mir wurde klar, so kann Nähe nicht entstehen, so verstopfen die Kanäle, so kann ich weder mich noch andere erreichen. Mein Herz ist nicht nur eine Pumpe, sondern eine sehr dehnbarer Muskel und das Zentrum der Liebe, die ich dort fühle.

Ich lernte anhand „The Work“ von Byron Katie eine Technik kennen, um unwahre Gedanken zu überprüfen, um die Wahrheit herauszufinden und wie sehr die Gedanken meine Lebenswirklichkeit erschaffen. Ich habe erkannt, dass wenn ich andere verurteile, mich immer selbst damit verurteile, mein Unterbewusstsein hört alles und glaubt es auch noch! 

 

Gedanken werden zu Worten und Worte werden zu Taten, das wurde mir bewusst, indem ich mich und andere aufmerksam beobachte. Ich lernte, wortwörtlich zuzuhören, mir und anderen.

Ich habe erfahren, dass ich ALLES bin uns SEIN darf und nur die Gedanken mich von mir und anderen Menschen trennen. Das Anwenden der gelernten Methoden hat mir eine neue Perspektive eröffnet, die Welt wahrzunehmen. So ist mein Leben um vieles leichter geworden, seit die schweren Gedanken, leichter geworden sind und sich zum Tel aufgelöst haben, Es war, wie wenn ich Ballast abwerfe, den ich lange mit mir herumgetragen hatte und fing an, mit leichterem Gepäck meine Reise fortzusetzen, die kein Ende hat, das was zählt, ist das Dranbleiben, und das ist auch eine Wahl, die nur ich habe .

 

Ich erkannte durch mein Beobachten, wenn ich in Tagträumen abschweifte und somit in der Illusion gefangen war und Dinge nicht wirklich sah, wie sie sind, langsam begann ich zu lieben, was ist, anstatt in den Widerstand zu gehen, um die Realität zu verschleiern. Ist der Zug vor meiner Nase vorbeigefahren, kann ich schimpfen wie ein Rohrspatz, doch was nutzt es, er ist doch sowieso schon weg und es ist schon geschehen, ich kann den Gedanken der Schuld, um mein Zuspätkommen der Deutschen Bundesbahn oder mir überstülpen. Es liegt an mir, wie lange ich diesen Gedanken der Projektion mit mir rumtragen mag, oder ich kann ihn loslassen, das ist meine Entscheidung. So bin ich im wahrsten Sinne des Wortes sehr gelassen geworden und mich kann kaum mehr was aus der Ruhe bringen. Meine Wahrnehmung hat sich verändert, ich sehe, was ist, und nicht das, was sein soll oder hätte gewesen sein sollen, ich bewege mich weitgehendst im JETZT, wo alles geschieht.

Trifte ich dennoch ab, habe ich nun eine Anleitung und einen Werkzeugkoffer in die Hand bekommen, den ich anwenden kann oder nicht.

Ich habe erkannt und erfahren, dass ich immer meinen Geist bitten kann, meine Sichtweise zu berichtigen, um richtig und in der Liebe zu sehen. Alles andere tut mir nur selbst weh. Rechtgesinnte Wahrnehmung ist für mich eines der größten Geschenke und der Schlüssel zum Glück geworden, es ist ALLES.

 

Ich wurde und werde mir der Spiegel gewahr, diese konnte ich sehr intensiv, unter anderem innerhalb meiner Seminarfamilie erkennen, ich blicke mir immer selbst ins Gesicht und erkannte, was in mir noch nicht in Harmonie war und da bieten eben die Gruppenseminare einen fruchtbaren Boden an durch die Intensität des Zusammenseins und der Beziehungen, die dort entstehen. Ich erkenne mich im anderen, wo lebe ich das Gegenteil was lehne ich an mir ab und wo bin ich genauso! Ich übe mich im aufmerksamen Beobachten, um zu erkennen, welche wunden Punkte noch angeschaut werden wollen und sich meine Annahme und Heilung wünschen. So erkannte ich, dass Spiegel, ein wahre Geschenke sind und wie es sich anfühlt, mal hinter den Spiegel zu schauen. 

 

Ich begegne mehr freundlichen und hilfsbereiten Menschen als früher, da ich selbst freundlicher und hilfsbereiter zu mir geworden bin und sehe die verletzten Kinder und das Schöne in ihnen, welches manchmal verschüttet ist und höre deren Ruf nach Hilfe, ans Licht geholt zu werden. 

Ich konzentriere mich auf meine Stärken, rücke sie in den Fokus, anstatt mich mit dem zu beschäftigen, was ich alles nicht kann. 

Ich vergleiche mich weitaus weniger mit anderen, da ich gespürt habe, wie unglücklich mich das macht und Mangelgedanken in mir hervorrufen, frei nach dem Motto, ein Apfelbaum kann keine Birnen tragen. Wenn ich meine, etwas brauchen zu müssen, ziehe ich diesen Mangel in mein Leben ich brauche nur das, was ich im Moment habe, meine Erwartungen und Wünsche entstehen aus meinem Mangel. Ich übe mich in klaren Aussagen über das was ich verlange oder möchte, ich übe mich im fragen anstatt abzuwarten, dass meine Erwartungen erfüllt werden. Ich übe mich darin, meine Bedürfnisse klar auszudrücken. So hat sich mein Leben des Erwartens, Wartens, Grübeln und Denkens in die Richtung des Tuns bewegt, denn Denken ohne Tun ist Tod!

 

Ich nehme mir regelmäßige Auszeiten, Zeit für mich, um alleine zu sein mit meinem Erleben, nach innen zu gehen und Dinge zu machen, die mich erfüllen und Freude bereiten. Ich habe mein Leben entschleunigt, auch wenn ich manchmal volles Programm habe, ich gebe mir Raum für Pausen und bin sensibler geworden für mein Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung und habe dabei meinen Entwicklungsprozess beschleunigt, bin in mir vorangekommen und das hat nichts mit Schnelligkeit und Geschwindigkeit zu tun.

 

Ich schaute mir mein Geldthema an, dessen Ursache ich auf den Grund gegangen bin, um zu erkennen, dass es meinen eigenen Mangel im Außen widerspiegelt. Nebenbei hat sich meine Einstellung zu Geld verändert und ich habe damit angefangen, ihm mehr Wert beizumessen.Auch fing ich an zu sparen, was mir nie leicht fiel ich lernte, mit Geld, besser umzugehen, die Seminare waren mir so viel wert, dass ich auf irdische Dinge verzichtet habe, deren Bedeutung und Wichtigkeit mir abhanden gekommen sind, mein Hauptaugenmerk richtete sich auf die unbezahlbaren und wertvollen Seminare, meine Ausbildung bei Norbert aus. Ich habe auf Dinge verzichtet, die ich nicht brauche und dabei festgestellt, wie wenig ich brauche, um glücklich zu sein. Es war ein Verzicht, der ein Riesen Gewinn war und ist.

 

Heute weiß ich, die Seminare sind nicht teuer, es ist viel Geld - und sehr viel wert! Dafür bin ich sehr dankbar!

Ich erlebte wie Wertschätzung sich auf mein Leben auswirkt, halte ich das Geld nicht für wertvoll, hierbei mag ich erwähnen, dass Geld zu haben, für mich immer mit etwas Schlechtem verbunden war und das man/frau nicht haben durfte, dadurch kam ich mit meinem Thema des Selbstwertes in Kontakt. Wo bedarf es noch an Wertschätzung für mich, welchen Wert maß ich mir bei. Wertschätze ich mich nicht, erfahre ich auch geringe Wertschätzung im Außen. Wo verkaufe ich mich zu billig. Was bin ich mir wert, damit ist nicht nur der Wert gemeint, der in Zahlen ausgedrückt wird, sondern auch meine innere Einstellung zu meinem Selbstwert. Es erschreckte mich, wie ich mich sah, dies ist ein Thema an dem ich noch arbeite. Ich erfuhr, dass Geld Energie ist und fließen mag, dass es dem Gesetz des Gebens und Nehmens unterliegt, Geld mag im Fluss gehalten werden, gebe ich nichts, kann ich auch nicht erwarten, viel zu bekommen.

 

Alles was ich nicht wertschätze, kann auch nicht zu mir gelangen, denn es wünscht sich, wie alles, Annahme und Akzeptanz. 

Ich machte die Erfahrung, dass plötzlich immer irgendwo Geld herkam, ich bekam eine Nebenkostenabrechnung oder einen Nebenjob oder eine Klientin, die im Voraus bezahlte und alles fügte sich auf geheimnisvolle Weise, es war, wie wenn mir Geld geschickt würde, um meine Aufgabe zu erfüllen.

 

Ich machte die Bekanntschaft mit dem Wünschen und erkannte, dass wenn immer ich mir etwas wünschte, ich im Mangel war, etwas zu haben bedeutet, nicht genug zu haben und manchmal ist es ein nie genug! Wenn ich an meinen inneren Mangel glaube, gestalte ich im Außen ebenso Mangel. Ich habe erlebt, dass, wenn ich gebe, mir Fülle erschaffen kann und das geben sehr selig machen kann.

Ich bin mir meiner inneren Werte bewusster geworden und kann mich mittlerweile als Bereicherung und wichtig sehen.

Früher schob ich ganz gerne die Schuld auf andere Menschen, um meine Schuld loszuwerden, um mit einer weißen und reinen Weste dazu stehen und um die Verantwortung abzugeben. Heute fühle ich, dass es keine Schuld gibt und wo noch Projektionen ihr Unwesen treiben, ist die Liebe noch nicht eingekehrt. Projektionen zeigen mir, wo der Ruf nach Liebe noch nicht gehört wurde und die Unschuld noch nicht verstanden wurde.

Ich habe erfahren, dass jeder Mensch, der in mein Leben tritt, immer der Richtige ist, um weiter zu wachsen und zu reifen, ich immer am richtigen Ort und zur richtigen Zeit bin und ich nichts falsch machen kann. Das Leben meint es gut und hält Lektionen für mich bereit, die, wenn ich in die Bereitschaft gehen mag, sie transformieren kann, indem ich mich anschaue und nicht auf den anderen meinen Fokus lege.

Ich hatte sehr viel Angst, Fehler zu machen und von der Kritik anderer zerrissen zu werden. Diese Angst konnte ich während der Ausbildung Stück für Stück ablegen, ich bin in den Seminaren Menschen begegnet, die mich so akzeptieren wie ich bin, anstatt mich zu kritisieren und mir die Wahrheit in Liebe sagen, auch wenn sich das im ersten Moment für mich noch nicht so anfühlte, ich erkannte, dass mich damit niemand angreifen wollte, sondern diese Menschen drückten meine Knöpfe und machten mir bewusst, welche Schale der Zwiebel noch angeschaut und sich noch lösen durfte. 

Ich lernte meinen inneren Kritiker, Perfektionist und Druckmacher kennen und führte Zwiegespräche mit ihm, er ist leiser geworden und meckert nicht mehr so viel herum, seit ich ihm begegnet bin und gehört habe, was er mir zu sagen hat. Er ist auch kleiner geworden, manchmal taucht er auf, dann hat er mir noch was zu sagen, danach schicke ich ihn in den Urlaub. Er zeigt mir dann auf, dass ich mich selbst kritisiere und unter Druck setzte und wie perfekt ich sein möchte, ich liebe ich mehr und mehr meine Perfect Imperfection und kann auch über mich lachen. Mein Tipp an mich und alle, hört euch mal zu wie ihr mit euch selbst laut redet, das sagt eine Menge über eure Gedanken über euch aus…UND das Unterbewusstsein glaubt es! 

 

Ich bin mir der Verstrickungen mit den Schlüsselpersonen meiner Kindheit, Mutter und Vater bewusst geworden und deren enormen Einfluss, die mein bisheriges Leben bestimmten und wie viele Muster ich von ihnen übernommen hatte , welche Anteile nicht wirklich von mir gelebt wurden und sich nach mir sehnten, und dessen Umstände und deren unbewusste Macht, die von ihnen ausgeht, wenn sie nicht bewusst gemacht wird. Ich spürte, dass alles was unbewusst geschieht, dem erteile ich eine enorme Macht über mein Leben und erlebe Ohnmacht, wenn ich unbewusst durchs Leben gehe. Ich erkannte wie Fremdbestimmtheit entsteht und der Weg der Selbstbestimmtheit lag mit einem Schimmer von Hoffnung vor mir, indem ich anfing, die Zusammenhänge glasklar zu erkennen und so gestattete ich mir allmählich meine Macht und Schöpferkraft an mich zurück. Ich erkannte, nahm an und ließ in Dankbarkeit los und erlebte, dass es NUR über die Dankbarkeit geschehen kann, und somit das Band der Liebe nicht durchtrennt werden kann, das Band der Beständigkeit. 

 

Ich erlebte, dass meine Eltern sie es so gut gemacht hatten, wie sie konnten, wie auch ich.

Gelang mir das nicht, so spürte ich wie sehr ich noch identifiziert war mit meinem Schuldthema und das tat wiederum sehr weh im Leid und im Opfer gefangen zu gefangen zu sein! Ich war die Fliege im Spinnennetz, die sich nicht befreien konnte und ihre Kraft zu verlieren schien, während die dicke Spinne von außen ihren Blick auf mich gerichtet hielt und sich auf den Festtagsbraten freute.

Ich habe erlebt, dass Vergebung in mir geschieht und ich mir immer wieder verzeihen kann und ich dadurch in der Lage bin, anderen Menschen zu vergeben und verzeihen kann. Ich habe gespürt, wie ich mit allen Menschen verbunden bin und die Kraft der Gedanken eine enorme Energie haben und wie die Energie des Konflikts in mir ist, wenn ich nicht im Frieden bin. Das Verhältnis zu meinem Vater hat sich dadurch sehr verbessert und ich erlebte, dass während des Vaterseminars Anrufe von ihm auf dem Handy waren und spürte wie auch Verbindng über Distanz geschieht, wenn ich die geistige Verbindung habe. Ich bin ihm gegenüber dankbarer geworden und unser Verhältnis hat sich sehr verbessert.

Wenn ich an mein erstes Erlebnis mit der Stille denke, empfand ich dies als sehr ungewohnt, in Stille zu sein unter vielen Menschen, keiner redete und ich hatte das Gefühl, dies nicht auszuhalten, reden zu müssen, den Entertainer zu spielen Wer bin ich, wenn ich nicht rede? Am liebsten wäre ich davon gelaufen, ich wusste nicht wohin mit meinen Blicken - jemanden anschauen ohne zu reden, am liebsten hätte ich mir die Tarnkappe aufgesetzt – unsichtbar.

 

Mittlerweile liebe ich die Stille, sie ist Bestandteil meines Lebens geworden und ich schätze sie sehr! Von den Stilleseminaren kann ich nicht genug bekommen und sie sind zu einem meiner vielen Lieblingsseminaren geworden J

Ich muss nichts tun, nichts sagen, nichts zerrreden, einfach SEIN und darf spüren welche machtvolle Kommunikation in der Stille geschieht und sich darin die Möglichkeit öffnet, der inneren Stimme Einhalt zu gebieten, damit sie endlich gehört werden kann, worauf ich schon lange gewartet hatte. 

Das Leben spricht ständig mit mir und in der Stille kann ich es hören und wenn der Geist still ist, hat die Wahrheit eine Chance ans Licht zu kommen.

Unter Hunderten von Menschen zu weilen, Mantras zu singen und auf dem Meditationskissen jeden verspannten Muskel und meinen Körper zu spüren, in Stille zu kochen und zu essen, schafft einen bewusste Beziehung zu dem was vor mir auf dem Teller liegt und hat meine Ernährung positiv beeinflusst. Ich kaufe bewusster meine Lebensmittel ein und ernähre mich auch dementsprechend.

 

Ich durfte von dem Fluss des Lebens lernen, in meine Lebenskraft und nicht in die Gegenkraft zu gelangen, dass jeglicher Widerstand nicht im Einklang mit dem LEBEN ist und dadurch Krankheiten und Verletzungen entstehen. Es hat keinen Zweck sich gegen das LEBEN zu stellen ist es doch viel einfacher mit dem Fluss des Lebens zu schwimmen (damit meine ich kein Mainstream), die vermeintlichen Hindernisse in meinem Leben waren und sind alle hausgemacht. So lernte ich den Unterschied kennen zwischen Lebenskraft und Gegenkraft.

Ich habe erkannt, dass jeder für sich herausfinden darf, was das Beste für ihn ist und ich habe Bekanntschaft mit der Absichtslosigkeit gemacht und durfte erkennen, dass jeder Klient mit mir zu tun hat, sonst wäre er auch nicht zu mir gekommen. Sie sind ein guter Spiegel der Selbsterkennung und den Themen, die ich selbst noch nicht gelöst habe. Ich konnte erkennen, wann ich mit Menschen in Resonanz gehe und immer bekomme, was noch zu lernen ist und die mir gesetzesmäßig durch die Resonanzgesetze zufallen, sie geben mir Hinweise darauf, auf welcher Schwingung ich mich befinde und sie finden so lange statt, bis ich sie verstanden habe. Bin ich im Jammermodus werde ich Jammeren begegnen, bin ich aggressiv, werde ich aggressive Menschen in mein Leben ziehen, doch ich habe immer die Wahl, wie ich mich ausrichten mag und welche Haltung ich einnehmen mag und so mit meiner Umgebung in Resonanz gehe, wenn ich deren Ordnung verstanden habe.

 

In der Therapie geht um die Verbindung mit dem Gegenüber, das Herz für ihn zu öffnen und die Liebe eintreten zu lassen um zu schauen, was sie zu sagen hat, meiner inneren Führung, meiner Intuition zu vertrauen. Jeder Mensch, mit dem ich in Beziehung gehe führt mich in den Prozess des Verstehens und Vergebens, das ist das Schöne und Heilige in der Begegnung von Menschen und ein ewig währender Prozess. 

Ich setzte mich mit psycho-emotionalen Ursachen meiner Verletzung auseinander, um alle meine Körper zu beleuchten, nicht nur den physischen und weiß, dass ich mir Krankheiten erschaffen habe und das jede Krankheit oder Verletzung mich wachrütteln möchte, um tiefer zu schauen und eine Botschaft für mich enthält und ein Geschenk an mich ist. Ich spürte, wenn ich mich mit meinem Körper identifiziere, mache ich mich verletzlich und der Körper hört alles, was der Geist denkt, so wurde ich gewahr, wie ich meine Krankheiten und Verletzungen selbst erschaffe. Und Krankheit ist immer ein Zeichen, dass ich mich getrennt habe, den Himmel von der Erde, den Regen von der Sonne und dne Menschen um mich herum, asu der Schuld heraus. Heute sehe ich die Einheit und die Liebe, ich durfte erleben, wie Gedanken die Trennung verursachen und damit tu ich mir nur selbst weh, wenn ich jemanden oder etwas aus meinem Herzen schließe.

 

Ich kann das Denken nicht abstellen doch kann ich wählen, den Gedanken zu überprüfen und eine andere Perspektive einzunehmen.

Ich danke dem Leben, dass ich während meiner Verletzung auch die psycho emotionalen Ursachen erforscht habe, um zu erkennen, dass Krankheit nichts mit Schuld oder Bestrafung zu tun hat, sondern mir etwas sagen möchte und somit ein Ausdruck der Liebe ist. Der Körper spricht eine Sprache und ich weiß, dass wenn der Nährboden da ist, darauf spezielle Krankheiten gedeihen können. Ich konnte erleben, dass Frieden unabhängig von physischen Begebenheiten geschieht und ich eine große mentale Kraft besitze, die Wunder geschehen lässt.Es war eine meiner elementarsten Erfahrungen.

 

Es liegt an mir welchen Weg ich wähle, den der Liebe und des Vertrauens oder des Angst, ich kann mein Leben in eine der beiden Richtungen steuern. Ich habe erkannt, dass ich mehr Einfluss auf das Leben habe, als ich je vermutet hätte. Ich habe erfahren, dass ich somit meinen Genesungsprozess selbst in der Hand habe und schneller gesunde, wenn ich mich mit den Ursachen auseinandersetze. Ich in meinem Fall bin auf dem Knie gelandet und dadurch ins Leben gestürzt. Ohne die Arbeit an mir selbst, meiner Willenskraft und meine blinden Vertrauen zu mir, wäre alles vielleicht anders gekommen, das mag sein.

 

Ich danke allen Menschen, die da waren und es war mir wichtig, diesen Weg nicht allein gehen zu müssen und erkannte, nur ich alleine konnte mich wieder aufrichten und weitergehen , das ist die wahre Größe des Stehaufmännchens. 

Ich machte die Erfahrung, dass ich nicht mein Körper bin in seiner Form, der der Unbeständigkeit unterliegt, sondern der des Inhalts, ein Gefäß, dass anfangs geleert wird, um seinen Inhalt mit beständigeren, liebevollen Gedanken zu füllen, um so zu einem erfüllteren Leben zu gelangen. 

Anstatt über die Ungerechtigkeiten des Lebens zu jammern, zu spüren, in welcher Resonanz ich mich bewege, war sehr deutlich während meines Klinikaufenthaltes zu spüren. Mag ich Glückskind sein oder Pechvogel? Wende ich mich von der Liebe ab, schmerzt es mich und das Ego versucht mich wieder für sich zu gewinnen, das es große Angst vor Verlust hat, da es Angst hat, nicht mehr existieren zu können. Ich übernahm die volle Verantwortung für meine Gedanken, ich versuchte nicht mehr, mein Leben zu kontrollieren, sondern gab mich hin, demütig und bescheiden, den Fokus auf die Kontrolle meiner Gedanken gerichtet, als auf die Kontrolle des Lebens, welches dann kratze, spuckte und biss, um sich nicht zähmen zu lassen und dabei hörte ich die Stimme, die sagte: es ist an der zeit deine Gedanken zu zähmen.

Ich glaube, es war damals, als wieder ein Strahlen in meine Augen kam, während ich im Rollstuhl saß, ich wurde zufriedener und glücklicher und fühlte so viel Freude und Liebe in mir! Ich wurde dieses mal nicht vom Scheinwerferlicht angestrahlt, sondern hatte mein Licht selbst angemacht, dazu bedurfte es kein Licht von außen. Ergebnisse und Resultate sind mir unwichtiger geworden und haben an Bedeutung verloren, dafür habe ich dem LEBEN auf meine Art und Weise mehr Bedeutung gegeben.

Die Blume streckt sich zur Sonne und nicht in die entgegengesetzte Richtung, denn das wäre ihr Tod. Dankbar zu sein anstatt zu jammern fühlt sich an wie Veilchenduft an einem neuen Frühlingsmorgen. 

 

Ich beschäftigte mich mit dem Gleichgewicht der männlichen und weiblichen Energie, die sehr machtvoll ist, wenn sie in Balance ist und die Waage hält. Und wenn die Balance nicht stimmt, ich nicht in meiner Mitte bin. Ich erkannte wo das weibliche Prinzip des Geschehen Lassens und des Vertrauens nicht im Gleichgewicht ist und wo da männliche, das machen und in`s Tun kommen nicht im Gleichgewicht ist, wo ich mehr gab, als ich empfangen wollte (weil ich es mir nicht wert bin) oder mehr empfang als ich gab und mich ausgenutzt fühlte. Und wo nutzte ich Menschen aus, weil ich annahm irgendetwas zu brauchen. 

 

Meine Reaktionen nach Aktionen habe ich unter die Lupe genommen und gelernt mit Reaktionen anderer sehr gelassen umzugehen, da ich erfahren habe, dass die Reaktion meines Gegenübers seine Angelegenheiten sind und meine, wie ich damit umgehe. Ich kann sehen, wenn ich oder jemand anderes ins Kind fällt. UND es liegt immer an mir, wie ich damit umgehe. Es gibt viel Reaktionen unter Menschen doch ich habe die Wahl auf welche Art und Weise ich diesen begegnen möchte, wähle ich Frieden oder Liebe, Angst oder Krieg. Ich kann wählen zwischen angstfreier Kommunikation und der welche die Energie des Konflikts mit sich führt, das Resultat ist spürbar!

 

Ich habe diese Zeit sehr intensiv erlebt und erkannt, dass alles geschieht, wenn es geschehen soll, da manchmal die Zeit noch nicht reif dafür ist, manchmal wäre ich gerne schneller gewesen, als ich in Wahrheit war, heute weiß ich, ich kann nur soweit springen, wie ich springen kann.

Die Auseinandersetzung mit dem Tod bei dem Seminar „Spiel mir das Lied vom Tod“ ließ mich anfangs erschauern und ich erkannte meine Haltung die ich bei diesem delikaten Thema annahm und wie ich damit umging. So wurde der Tod ausgeklammert und hinter verschlossene Türen verbannt, getrennt und alleine gelassen, ein wohl zu ernstes Thema über das nicht geredet wurde. So als würde ich ihm so von der Schippe springen können. 

Mit den Tod und dem Sterben habe ich mich auseinandergesetzt und bemerkt dass ich, wenn ich nicht dem Fluss des Lebens folge, vom Leben abgeschnitten bin und mich lebendig begraben fühle. Mir gelang es die Angst vor dem Tod und dem Sterben zu verlieren und dabei ins Leben zu kommen. Ich habe eine andere Sichtweise darauf bekommen und kann den Tod nicht mehr als Feind, sondern als Freund sehen, indem ich ihn in mein Leben integriere und nicht mehr als getrenntes Wesen von mir sehen, über das man nicht spricht. In meiner Wahrheit ist der Körper nur ein Hülle, die wir ablegen und wir geistige Energiewesen sind. Die größte Angst vor dem Sterben ist in meiner Wahrheit die, vieles nicht ausgesprochen zu haben, nicht oft genug DANKE gesagt zu haben und ich dadurch Schuld empfinde, nicht sanft genug gelebt und geliebt zu haben.

Mir wurde die Möglichkeit gegeben, mich mit meiner eigenen Beerdigung und einer Patientenverfügung zu beschäftigen, um nicht den Hinterbliebenen die Verantwortung dafür zu überlassen, sondern Zeitmeineslebens mich bewusst für den letzten Auftritt, bevor der Vorhang fällt, zu entscheiden, wie dieser aussehen darf. Dies bedarf des Zursprachebringens , der erste Schritt, um dem Tod zu integrieren und ihn nicht außen vor zu lassen.

In meiner Wahrheit sind Trauerreden für die Menschen die noch da sind und nicht für den Verstorbenen.

Ich bin sensibler geworden für das Erkennen der Zeichen die mir geschickt werden und die mir als Wegweiser dienen um loszulassen, meine Bedürfnisse wieder wahrzunehmen, damit ich die Hände frei habe, wieder aus dem Gefühl heraus zu handeln und meine innere Stimme nicht zu überhören. Es wirkt befreiend zu spüren, ich selbst sein zu dürfen, so laufe ich nie Gefahr, aus der Rolle zu fallen. In der liebevollen Gemeinschaft meiner Seminarfamilie entstand Verbundenheit und ein Gefühl des Angenommen seins, frei ohne Bewertung, SEIN zu dürfen, so wie ich bin. Ich erlebte eine Fülle von wunderbaren Momenten und Menschen, ein sich fallen lassen und getragen werden in ein Netz, welches nicht zu reißen drohte.

Ich konnte tiefe Freundschaften knüpfen, die ich in der Tiefe ihrer Seele auf Seelenebene kennengelernt habe und gespürt habe, wie wichtig es ist, in den Schuhen anderer eine Zeit lang zu gehen, um sie und ihre Beweggründe besser zu verstehen und ihre Geschichte zu kennen.

Ich bin in den Genuss reinigender Rituale gekommen und habe gespürt, wie viel reinigende Kraft das Feuer hat mit seinen lodernden Zungen alles von mir wegnimmt, was nicht zu mir gehört und so die Gelegenheit, eines Neuanfangs, bietet. Ich habe Rituale in meinen Alltag integriert, den Morgen zu begrüßen und ihn zu segnen und am Abend zu danken, was mir gegeben wurde, das gibt so ein gutes Gefühl, gibt mir Orientierung und eine Neuausrichtung, immer und immer wieder!

Ich habe gespürt, wie das Briefe schreiben, sich in Dankbarkeit zu verabschieden wie ein Jungbrunnen wirkt und einen Neuanfang einleiten kann und Schreiben eine sehr große Unterstützung der therapeutischen Arbeit ist und ein Schatz in sich birgt. Das Schreiben von der Seele auf weißes Papier, schwarz auf weiß, zu Papier gebracht trag ich`s nicht mehr mit mir rum, so habe ich zeitgleich das Geschenk der Anteilnahme und des Mitteilens erfahren.

Ich habe die Wirkung des Erstellens von Collagen gespürt, Bilder die rein intuitiv auf Pappe geklebt werden, um sichtbar zu machen, wie ich mir mein Leben vorstelle und gesehen, welch große Macht Vorstellungen haben, indem ich mir etwas vorstelle, nimmt es Gestalt an und wird lebbarer, tritt in Erscheinung, wird festgehalten, anschaubar. Hin und wieder nehme ich die Collagen zur Hand und schaue, was ich umgesetzt habe und was noch nicht und was mein Motiv ist, es noch nicht getan zu haben.

Dramen gibt es nicht mehr in meinem Leben. Will ich Drama, gehe ich ins Theater, auf meiner Bühne hat es keinen Platz mehr, ebenfalls auch keine mehr für die Rolle des leidenden Opfers.

Ich habe erkannt, dass die größte Verantwortung und das größte Geschenk, welches ich mir und anderen machen kann, die Übernahme der Verantwortung meiner Gedanken ist und ich habe eine Anleitung in die Hand bekommen. Ich habe ebenfalls die Wahl, diese zu nutzen oder nicht.

Während meiner Ausbildung machte ich Dinge, die ich noch nie gemacht hatte und mich lange Zeit nicht getraut hatte, Ich verliebte mich in Verrücktheiten, auszuscheren, von der Linie abzurücken und war soooo glücklich und voller Urfreude. Ich besuchte Plätze, an denen ich noch nie gewesen war, nahm mir viel Urlaub, schürte meinen Abenteuer- und Entdeckergeist und sprühte vor Glück, Funken. Alles in mir erweckte meine Neugierde auf mich und das Leben, das auf mich wartete. Ich danke Norbert und jedem einzelnen meiner Seminarfamilie und deren Gäste für diese Erlebnisse, die solch eine Bereicherung waren und sind und die Lebensgeister in mir erweckt haben. Es war, eine der besten Zeiten in meinem Leben und Erleben, sehr spannend und sehr empfehlenswert. Es lohnt sich sehr! Ich wollte keinen Tag der Seminare versäumen, obwohl es Momente gab, an denen ich am liebsten weggelaufen wäre, und das Gefühl hatte, das halt ich nicht aus! Ich hätte mich vielleicht um eine Erfahrung beraubt, mag sein. Es war ein wundervolles Gefühl zu spüren, wie ich ALLES sein durfte, traurig, glücklich, wütend, friedlich, neidisch, konkurrenzlustig etc. ich wurde nie bewertet!

Die Reisen an unterschiedliche Orte, die Norbert ausgewählt hat, fand ich immer sehr spannend und interessant, denn auch sie spiegelten mir in ihrem Äußeren, mein Innerstes und passten hervorragend zu den Seminarinhalten.

Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich von freundlichen und hilfsbereiten Menschen umgeben bin, das war nicht immer so und mein Arbeitsplatz zum Platz des Friedens geworden ist.

Es sind die kleinen Dinge, die sich verändert haben, nicht die großen, mit den kleinen hat`s angefangen, im Inneren, dass im Außen sichtbar geworden ist. Die großen habe ich mir insgeheim gewünscht doch auch da hat mir das Leben gegeben, was ich gerade brauchte, nicht was ich mir wünschte.

Ich bin dankbarer geworden, dankbar durch den Tag zu gehen ein deutlich spürbares inneres Erleben und ein großes Geschenk, genau zu schauen und die vielen kleinen kostbaren Dinge im Alltag zu sehen und noch staunen können wie ein Kind, das ist für mich Glück und wieder laufen zu können, nicht mehr alles als selbstverständlich zu sehen. 

Ich habe aufgehört dem Leben so viel Fragen zu stellen und vertraue darauf, dass die Antwort mir gegeben wird und in sie hinein lebe.

Und bin zu dem Bewusstsein gekommen, dass ich es selbst bin, der die Verantwortung für mein Leben in der Hand hat und ich der Schöpfer jedes einzelnen Momentes bin. Ich habe erkannt was mir wirkliche Freude bereitet und die Motive betrachtet, warum ich etwas tue, aus Wahrhaftigkeit oder wegen eines niederen Beweggrunds (soll keine Beurteilung sein).

Ich erlebte im April diesen Jahres ein gigantisches Abschlusseminar, bei dem wir unter anderem unsere Fähigkeit, uns verändern zu können, gefeiert haben und es tut so gut sich auf das einzulassen, mit dem Leben zu singen zu feiern und zu tanzen und wir alle hatten die Erlaubnis, unser Licht anzumachen, und an alle weiterzugeben, die sich mehr Licht in ihrem Leben wünschen.

Es gibt noch einiges, an dem ich arbeite, doch ich bin guter Dinge, das mir das noch gelingen wird und noch mehr loslassen kann.

Ich mag hiermit einen Beitrag leisten, etwas weitergeben, was ich während dieser Zeit erfahren durfte, damit sich die Liebe ausdehnen und verbreiten möge.

 

Es ist was es ist.

Simone

Vielleicht das poetischtste Feedback was ich je bekommen habe...

VIELLEICHT das poetischste Seminarfeedback, das ich je erhalten habe. Herzlichen DANK Simone. Es lohnt sich, es ganz zu lesen, wenn du dir die Zeit nehmen magst. 

Lieber Norbert,

hier mein Feedback über Marokko und das Seminar, ich bin noch immer benommen von der wundervollen Reise.
DANKE DIR dafür.

FEEDBACK

Ich betrat ein wundervolles Land in dem Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit sich von selbst versteht. Andere Gedanken dort keinen Platz finden. Marokko, ein mir bis dahin noch unbekanntes Terrain, dieses Fleckchen Erde zu entdecken und Neugierde in mir erwecken war ein wahres ErLEBnis.

UND wahrlich, nur wer bereit zu Aufbruch und zur Reise sich lähmender Gewohnheit mag entziehen, ausgetretene Pfade verlassen, dazu bedarf es Mut und der Mut wächst mit jedem Schritt, den ich tue.

Eine äußere Reise ist auch immer eine innere Reise, macht mich weise und erweitert meinen Horizont, und unwahre Gedanken über dieses wunderschöne Land sind Schnee von gestern. Lebenslust und Neues entdecken, das Abenteuer mit allen Sinnen mich will erwecken. Da ist der Duft der Seifen, der Öle und der Räucherwerke, der Duft des Salz des Meeres, der Duft der Wüste, der Duft nach dem Regen und der 1001 Gewürze, die mich eintauchen lassen in diesen Reichtum der Gaben. Keine Pfütze war zu tief, keine Kurve zu eng und kein Berg zu hoch um meinen Weg zu gehen. In der Weite und der Stille dehnt er sich aus mein Geist und wird mit liebevollen Gedanken gespeist. Da kann ich Raum ihm geben so dass er sich mag erheben, da er wird mich bewegen, nicht in enge Mauern ihn verbannen.

Land der Kontraste, der Landschaften die dort ihre Seele enthüllen, wie die Facetten meines SEINS werde ich dort EINS und weiß, das ist MEINS, führt mich zu dem allumfassenden Wissen wer ich bin und wer ich möchte sein.

Das nenne ich das Leben, mich entdecken und mich finden auch in stürmischen Wüstenwinden die mir nichts anhaben, steh ich still und staunend höre ich doch das Raunen, wenn hinter der Stille alles mit mir spricht. Den Duft des Landes mag ich aufsaugen und in mir verströmen lassen bis er mich ganz ausfüllt. Das Leben meint es immer gut mit mir.

Mal so, mal so nächtigen, immer mal anders, vieles ausprobieren, immer woanders sein und immer bei mir, Menschen, die nach Seife duften, wo es kein Wort für Stress und Burnout gibt, das Wort Problem nicht existiert, wenn was kaputt geht, wird es einfach repariert, ohne es mit einem Wort zu erwähnen.

Meines ErLEBens gewahr will ich nur noch beben und die Flügel erheben.

Kein Mißtrauen mir begegnet, kein Mißtrauen ich empfinde, vom Winde verweht, von den Wellen weggewaschen, da ich kann diesen Gedanken nicht erhaschen.

Menschen sitzend vor den Häusern, in gelassener Haltung, die Zeit steht still, es gibt nur dieses JETZT in dem ALLES IST und LEBT, alles verweilt im SEIN und läd mich ein es ihnen gleichzutun.

Es ist die Leichtigkeit des SEINS welches sie verkörpern und ich lasse mich hineinfallen, getragen vom Leben, das wie die Steine aufeinandergesetzt halten und du kannst darauf bauen, ihnen vertrauen. 

Vorurteile, Gedanken lösen sich auf wie der Sand der noch gestern in meinen Haaren war.

Mal Stille, mal Treiben, Gespräche und auch Schweigen.

Tanzen, Lachen, Weinen, Singen, Schwimmen, Schlemmen, leckeren Pfefferminztee schlürfen, Frisches und Gesundes landete in meinem Munde, malerische Kulissen meine Augen erfassten, ins Weite schweifte da mein Blcik und wurde belohnt mit majestätischen Palmen die vor einer malerischen Kulisse schneebedeckter Berge sich erhob.

Da geh ich und danke. Für die einfachsten Dinge dankbar zu sein, die ich für Selbstverständlichkeiten hielt. Mag mir auch nichts wünschen, wenn ich eine Sternschnuppe fallen sehe, sondern ihr nur dankbar sein, dass sie mich teilhaben lasst, auch an ihrem SEIN.. 

Dieses Seminar war aktiv gestaltet, die Plätze, an denen ich verweilen durfte, waren sorgfältig ausgesucht, ich konnte in dieser Woche sehr viele Eindrücke gewinnen und bin noch davon benommen, von dem Rausch der Schönheit der Landschaft und der Menschen, der kulinarischen Köstlichkeiten und der Gemeinschaft meiner Seminarfamilie, die in all der gemeinsamen Blöcke und dem Miteinandersein im Laufe der Zeit enger zusamengewachsen ist und die ich sehr lieb gewonnen habe und die mir sehr vertraut geworden ist. Für mich war es ein von Norbert gestaltetes wunderschönes Erlebnis, welches er wie immer sehr lebendig, einfühlsam, authentisch und leidenschaftlich vorbereitet, durchgeführt und begleitet hat. mit ihm kann man leicht reisen!

Mein Herz schlägt für Menschen,die mir Kraft schenken und mich dazu ermutigen, mich in Abenteuer zu stürzen. Norbert ist solch ein Mensch! Mut ist der Schlüssel zur Freiheit!

 

MEIN IMPULS FÜR INTERESSIERTE:

Wenn du eintauchen möchtest in den Frieden in dir,mit unterschiedlichen Menschen auf die Reise gehen magst, den Unfrieden oder den Frieden in dir bewußt machen magst, dann hast du die Wahl, die Sichtweise zu verändern, mal anders zu schauen. Wie nimmst du Menschen, Situationen und dich selbst wahr? Spüre und mache es dir bewusst, wenn du magst. 

An deine Themen wirst du geführt, dankbar für dich und alles was dir begegnet zu sein und nicht alles selbstverständlich zu sehen, dich in Dankbarkeit zu üben, dass Geben genauso selig macht wie zu Nehmen. In den Genuss einer lebendigen Gemeinschaft zu kommen und Teil davon zu sein, dann lass dich auf diese Reise ein.

Sicherheit und Beständigkeit im Tausch gegen den ständigen Wandel des Lebens, aufzugeben, das Bekannte gegen das Unbekannte zu riskieren. Auch mal das Gemütliche zugunsten des Ungemütlichen und eine dir manchmal erscheinenden beschwerliche Reise hin zu unbekannten Zielen unternehmen. Ohne Mut gibt es keine Veränderung!

Magst du außer dir vor Freude sein, dich dem Leben hingeben, mit ihm schwingen, magst du mutig sein und dich deinen Ängsten stellen um herauszufinden, dass alle unwahren Gedanken nur Gespenster sind und Illusion dich vor der Fülle des Lebens und vor dem nächsten Schritt hindern.

Magst du tanzen und spüren wie es sich anfühlt so ganz ohne Widerstand zu sein? Verweile in der Runde, setz dich einfach in den Kreis, der sich allmählich schließt. Du wirst die Welt mit anderen Augen sehn, es wird, wenn du bereit, ALLES EINFACH UND LEICHT in DIR sein.

Für mich war es eine runde und leichte Sache. 

Die Frage wo gehen wir hin? Kommen wir an? Wann kommen wir an? Wo kommen wir an? Kommen wir überhaupt an?
Die lass ruhig daheim, oder nimm sie mit - wir gehen immer nach Hause.

Ich drück dich fest und werde dich und deine Seminare vermissen. 

Alles Liebe Simone

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